AGB

Für alle Verträge mit Frau Jana Jadron-Wenzel, nachfolgend „die Auftragnehmerin“ genannt, gelten die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr mit Auftraggebern. Sie werden vom Auftraggeber mit der Auftragserteilung anerkannt und gelten für die gesamte Dauer der Geschäftsverbindung.
(2) Anderslautende und / oder entgegenstehende Geschäftsbedingungen werden nur wirksam, wenn sie von der Auftragnehmerin ausdrücklich anerkannt werden.

§ 2 Angebot

(1) Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr mit Auftraggebern. Sie werden vom Auftraggeber mit der Auftragserteilung anerkannt und gelten für die gesamte Dauer der Geschäftsverbindung.
(2) Anderslautende und / oder entgegenstehende Geschäftsbedingungen werden nur wirksam, wenn sie von der Auftragnehmer anerkannt werden.

§ 3 Auftragserteilung

(1) Die Auftragserteilung durch den Auftraggeber bedarf ausnahmslos der schriftlichen Form (E-Mail, Fax, Brief).
(2) Die Auftragserteilung durch den Auftraggeber erfolgt unter Angabe der Zielsprache, des Fachgebietes des Textes sowie besonderer Terminologiewünsche. Zusätzlich ist der Verwendungszweck mitzuteilen.

§ 4 Umfang des Auftrags und Liefertermine

(1) Alle Aufträge werden nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung mit größtmöglicher Sorgfalt durchgeführt. Der Auftraggeber erhält die vereinbarte Ausfertigung des Auftrags. Sofern keine besondere Ausführungsform vereinbart wurde, werden die Auftragsarbeiten in einfacher Ausfertigung als Datei oder Computerausdruck geliefert.
(2) Bei Unklarheiten im Ausgangstext behält sich die Auftragnehmerin vor, beim Auftraggeber nachzufragen bzw. nach bestem Wissen eine Übersetzung aufgrund des zu verstehenden Sinngehalts zu erstellen. Der Auftraggeber benennt insofern einen Ansprechpartner.
(3) Ablieferungstermine werden erst verbindlich, wenn sie von der Auftragnehmerin schriftlich bestätigt wurden. Sollte die Auftragnehmerin in Verzug geraten, hat sie diese Tatsache dem Auftraggeber unverzüglich anzuzeigen. Der Auftraggeber ist verpflichtet, der Auftragnehmerin eine angemessene Nachfrist zu setzen. Nach Ablauf dieser Nachfrist kann er vom Vertrag zurücktreten, wenn ihm die Übersetzung nicht bis zu diesem Zeitpunkt als versendet gemeldet werden kann.

§ 5 Mitwirkungs- und Aufklärungspflicht des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber hat die Auftragnehmerin rechtzeitig über besondere Ausführungsformen des Auftrags zu unterrichten (Formatierung etc.). Informationen und Unterlagen, die zur Erstellung einer Übersetzung notwendig sind, hat der Auftraggeber unaufgefordert und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen (Glossare des Auftraggebers, Referenzmaterial, Abbildungen, Zeichnungen, Tabellen etc.).
(2) Die etwaige Verwendung einer spezifischen Terminologie des Auftraggebers ist bei Auftragserteilung ausdrücklich zu vereinbaren.
(3) Wenn bei Wörtern mit mehreren Bedeutungen die Bedeutung sich nur aus dem Kontext oder einer Zeichnung ergibt, kann der Auftragnehmerin keine fehlerhafte Übersetzung angelastet werden, wenn der betreffende Kontext oder die entsprechende Zeichnung nicht mitgeliefert werden. Fehler, die sich aus der Nichteinhaltung dieser Obliegenheiten ergeben, gehen nicht zu Lasten der Auftragnehmerin.
(4) Ist der Text für den Druck bestimmt, hat der Auftraggeber der Auftragnehmerin einen Korrekturabzug zur Prüfung zuzusenden.

§ 6 Auftragsstornierung

Tritt der Auftraggeber nach der Angebotsannahme vom Vertrag zurück, hat er bereits ausgeführte Leistungen zu 100%, noch ausstehende zu 50%, mindestens aber 25% des gesamten Auftragsvolumens zu bezahlen.

§ 7 Geheimhaltung

(1) Alle Texte werden streng vertraulich behandelt.
(2) Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihr im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden.

§ 8 Haftung

(1) Jegliche Haftung ist in jedem Schadensfall der Höhe nach auf den Wert des betreffenden Auftrags begrenzt.
(2) Die Auftragnehmerin haftet nur bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz. Regressansprüche bei Schadensersatzansprüchen Dritter sind ausdrücklich ausgeschlossen.
(3) Die Auftragnehmerin haftet nicht für Übersetzungsfehler, die vom Auftraggeber durch unrichtige, unvollständige, missverständliche oder schlecht leserliche, zur Verfügung gestellte Ausgangstexte verursacht werden. Wird ein Text für einen anderen als den vereinbarten Zweck verwendet oder werden ohne Einverständnis der Auftragnehmerin Änderungen an dem Text vorgenommen, erlischt ein Anspruch des Auftraggebers auf Schadensersatz.
(4) Für Beschädigung, Verlust des Werkes oder Verzögerungen auf dem Versandweg haftet die Auftragnehmerin nicht.

§9 Mängelbeseitigung

(1) Der Auftraggeber hat Anspruch auf eine Beseitigung von möglichen, in der Übersetzung enthaltenen Mängeln durch die Auftragnehmerin. Der Anspruch auf Mängelbeseitigung muss vom Auftraggeber unter genauer Angabe des Mangels innerhalb von 6 Werktagen nach der Lieferung schriftlich geltend gemacht werden.
(2) Ansprüche des Auftraggebers auf Rücktritt vom Vertrag wegen Schlechterfüllung, auf Schadensersatz für mittelbare Schäden sowie ein Regress bei Schadensersatzansprüchen Dritter werden ausdrücklich ausgeschlossen.
(3) Stilistische Verbesserungen und Anpassungen an branchen- oder hausinterne Terminologie gelten nicht als Übersetzungsmängel.
(4) Auf Verlangen der Auftragnehmerin sind bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen alle Unterlagen (Ausgangstext, zur Verfügung gestellte Hilfsunterlagen sowie unveränderte Fassung der Übersetzung) einem unabhängigen Gutachter zur Prüfung zu überlassen. Die Kosten dieser Sachverständigerprüfung trägt die Partei, zu deren Ungunsten das Urteil ausfällt. Wird ein Mitverschulden der anderen Partei festgestellt, sind die Kosten unter den Parteien hälftig aufzuteilen.

§10 Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich per Überweisung. Ist eine Zahlung auf Rechnung vereinbart, so wird der in Rechnung gestellte Betrag sofort nach Rechnungseingang beim Auftraggeber fällig. Skonto wird nicht gewährt.
(2) Etwaige Bankgebühren sind vom Auftraggeber zu tragen. Dies gilt auch für die Berechnung von anfallenden Gebühren für die Verbuchung von Auslandsüberweisungen durch das Kreditinstitut der Auftragnehmerin.
(3) Im Einzelfall können gesonderte Zahlungsfristen vereinbart werden. Bei Großaufträgen kann die Auftragnehmerin Abschlagszahlungen verlangen, die in vereinbarten Abständen nach Lieferung der bereits erbrachten Leistungen fällig werden.
(4) Auslagen (Telekommunikation, Ausdrucke, Kopien, Bibliotheksgebühren, Fahrtkosten, Porti etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen.
(5) Bei Zahlungsverzug werden Mahnkosten sowie Verzugszinsen in banküblicher Höhe berechnet. Übersteigt der Auftrag an Umfang und Schwierigkeitsgrad die Vereinbarungen, die in der Auftragserteilung getroffen wurden oder werden Abgabetermine früher angesetzt als vereinbart, ist die Auftragnehmerin berechtigt, ihr Honorar entsprechend der Zusatzarbeit höher anzusetzen.
(6) In begründeten Fällen kann die Auftragnehmerin die Übergabe ihrer Leistung von der vorherigen Zahlung des vollen Honorars abhängig machen.
(7) Gewährleistungsansprüche berechtigen den Auftraggeber nicht, vereinbarte Zahlungen zurückzuhalten bzw. aufzurechnen, sondern sind gesondert geltend zu machen.

§11 Störung, höhere Gewalt, Schließung und Einschränkung des Betriebs, Netzwerk- und Serverfehler, Viren

(1) Die Auftragnehmerin haftet nicht für Schäden, die durch Störung des Betriebs, insbesondere durch höhere Gewalt, z.B. Naturereignisse und Verkehrsstörungen, Netzwerk- und Serverfehler, etwaige andere Leitungs- und Übertragungsstörungen und sonstige von ihr nicht zu vertretende Hindernisse entstanden sind. In solchen Ausnahmefällen ist die Auftragnehmerin berechtigt, ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten. Das gleiche gilt, wenn die Auftragnehmerin aus wichtigem Grunde ihren Betrieb für eine bestimmte Zeit ganz oder teilweise einstellt, einschränkt bzw. einstellen oder einschränken muss.
(2) Die Auftragnehmerin haftet nicht für Schäden, die durch Viren entstehen. Alle genutzten EDV-Systeme (Netzwerke, Arbeitsstationen, Programme, Dateien, usw.) werden regelmäßig auf Viren überprüft. Bei der Lieferung von Dateien per E-Mail ist der Auftraggeber für eine endgültige Überprüfung der übertragenen Dateien und Texte zuständig. Diesbezügliche Schadensersatzansprüche können nicht anerkannt werden.
(3) Die bis zu diesem Zeitpunkt bereits getätigten Aufwendungen und Leistungen sind zu vergüten.

§12 Urheberrecht, Eigentumsvorbehalt und Beteiligung

(1) Die Auftragnehmerin ist Urheberin des von ihr geschaffenen Werkes. Es gilt das deutsche Urheberrechtsgesetz (UrhG).
(2) Die Nutzungs- und Verwertungsrechte an der Übersetzung verbleiben bis zur vollständigen Bezahlung der für die Erstellung des Werkes anfallenden Forderungen bei der Auftragnehmerin.
(3) Die Übersetzung darf nur für den vereinbarten Zweck verwendet werden. Andere Verwendung bedarf der ausdrücklichen Genehmigung der Auftragnehmerin. Die Auftragnehmerin darf eine bezahlte Übersetzung nur für interne Zwecke (zur Terminologiearbeit) verwenden.
(4) Wird die Bearbeitung eines (publizistischen, literarischen oder wissenschaftlichen) Werkes veröffentlicht, so ist die Auftragnehmerin vom Auftraggeber unaufgefordert auf der Titelseite bzw. im Impressum namentlich zu nennen.
(5) Sollte die Bearbeitung eines Werkes in Rechte Dritter am bearbeiteten Werk eingreifen, so hat der Auftraggeber die Auftragnehmerin in vollem Umfang von allen Ansprüchen Dritter aus dieser Verletzung freizustellen.
(6) Bei Lektoratsaufträgen können durch intensive Eingriffe ins Manuskript Urheber- und Nutzungsrechte entstehen.
(7) Die Höhe der Beteiligung an verkauften Exemplaren wird in einem gesonderten Rahmenvertrag zwischen Auftraggeber und Auftragnehmerin geregelt.

§13 Anzuwendendes Recht und Gerichtsstand

Das Vertragsverhältnis und weitere Geschäftsverbindungen zwischen Auftragnehmerin und Auftraggeber unterliegen ausschließlich dem deutschen Recht unter Ausschluss des UNKaufrechts vom 11. April 1980. Ausschließlicher Gerichtsstand ist der Firmensitz der Auftragnehmerin.

§ 14 Wirksamkeit

Durch eine anfängliche oder später eintretende Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird die Gültigkeit der übrigen nicht berührt. Es gilt dann eine dem rechtlichen und wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommende gültige Bestimmung als vereinbart.

 

 



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ÜBERSETZUNGEN
Tschechisch, Slowakisch,
Deutsch


LEKTORAT
Tschechisch, Deutsch

SPRACHTRAINING
Tschechisch, Slowakisch

DOLMETSCHEN
Tschechisch, Slowakisch,
Deutsch


RECHERCHEN
Tschechisch, Slowakisch,
Deutsch